Ein gutes Exposé ist mehr als eine Auflistung von Quadratmetern und Zimmerzahl. Es vermittelt ein Bild davon, wie das Leben in dieser Immobilie aussieht. Und das entscheidet darüber, ob jemand zur Besichtigung kommt oder weiterschaut.
Was ein Exposé leisten muss
Erstens: alle relevanten Fakten klar und vollständig kommunizieren. Zweitens: emotionale Resonanz erzeugen. Drittens: ernsthafte Interessenten herausfiltern und unpassende abschrecken. Ein gutes Exposé spart Ihnen frustrierende Besichtigungen mit Menschen die sowieso nicht kaufen.
Struktur die funktioniert
Beginnen Sie mit dem stärksten Argument: die Lage, die Terrasse oder der frisch renovierte Zustand. Dann die Eckdaten: Fläche, Zimmer, Etage, Baujahr, Energieausweis-Klasse. Dann Ausstattung und besondere Merkmale in konkreter Sprache. Dann Lage und Infrastruktur. Am Ende: Informationen zur Abwicklung und Kontaktdaten.
Sprache die Käufer anspricht
Konkret statt vage. "Südausgerichtete 18m² Terrasse mit Sichtschutz" statt "schöner Außenbereich". "5 Minuten Fußweg zum Bahnhof Wels" statt "gute Anbindung". "Neue Gastherme (2022), Fenster getauscht (2019)" statt "gepflegt". Zahlen und Fakten schaffen Vertrauen. Adjektive ohne Substanz ("traumhaft", "einzigartig") überlesen Käufer längst.
Alltagsszenen statt Aufzählung
Gute Exposé-Texte übersetzen Fakten in Alltagsszenen: Bilder malen statt Merkmale auflisten, den Leser in die Situation versetzen, positive Gegenwart statt Konjunktiv. "Sie frühstücken auf der Terrasse mit Blick in den Garten" wirkt anders als "Terrasse mit Gartenzugang vorhanden".
Was Sie weglassen sollten
Offensichtliche Schwächen müssen Sie nicht hervorheben. Wesentliche versteckte Mängel, die Sie kennen (etwa Feuchtigkeit oder Leitungsschäden), sollten Sie aber von sich aus offenlegen: Bewusstes Verschweigen kann trotz Gewährleistungsausschluss zu Haftung und Vertragsanfechtung führen. Was Sie weglassen sollten: übertriebene Superlative, unverifizierbaren Lob, vage Versprechen. Schreiben Sie für den idealen Käufer Ihrer Immobilie, nicht für jeden.
Länge und Format
Ein gutes Exposé hat zwischen 300 und 600 Wörter Fließtext plus die strukturierten Eckdaten. Zu kurz wirkt lieblos, zu lang wird nicht gelesen. Absätze von maximal 4 bis 5 Zeilen, klare Zwischenüberschriften, gut lesbar auf dem Smartphone. Und wenn Sie das alles nicht selbst schreiben wollen: Im NoMak-Paket ist das professionell getextete Exposé enthalten. Sie liefern die Fakten und geben den Text frei, das letzte Wort bleibt bei Ihnen.
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