Diese Entscheidung treffen tausende Österreicherinnen und Österreicher jedes Jahr, oft unter Zeitdruck und mit unvollständigen Informationen. Wir sind seit 18 Jahren selbst Makler und rechnen es trotzdem ehrlich durch: wann sich ein Makler lohnt und wann nicht. Denn nicht jede Immobilie braucht das volle Programm.
Was ein klassischer Makler kostet
In Österreich beträgt die Maklerprovision beim Kauf üblicherweise 3% des Kaufpreises zzgl. 20% USt., als Endpreis also 3,6%, und zwar von Verkäufer- und Käuferseite jeweils. Wer wie viel trägt, wird im Einzelfall vereinbart. Bei einer Wohnung um 280.000 Euro sind 3,6% genau 10.080 Euro inkl. USt., bei einem Haus um 480.000 Euro sind es 17.280 Euro inkl. USt.
Was ein Makler dafür leistet
Fairerweise: Ein guter Makler bringt echten Mehrwert. Er kennt den lokalen Markt, hat ein Netzwerk an Kaufinteressenten, übernimmt alle Besichtigungen, filtert unqualifizierte Anfragen heraus und verhandelt in Ihrem Namen. Für Menschen die keine Zeit haben, sehr beschäftigt sind oder mit der Situation emotional überfordert sind, ist das wertvolle Entlastung.
Wann ein Makler sich rechnet
Ein Makler rechnet sich vor allem dann, wenn Sie keinerlei Zeit für den Prozess haben, wenn die Immobilie schwer vermarktbar ist (besondere Lage, Sanierungsbedarf, ungewöhnlicher Zuschnitt), wenn Sie bereits mehrere Monate erfolglos selbst inseriert haben, oder wenn Sie sich den emotionalen Stress eines Verkaufs in einer schwierigen Lebenssituation (Scheidung, Erbfall) ersparen wollen.
Wann ein Makler sich nicht rechnet
Bei einer gut gelegenen Wohnung in normalem Zustand in einem Ballungsraum wie Linz, Wels oder Wien ist ein Makler selten nötig. Die Nachfrage ist hoch, die Portale funktionieren, und wer ein vernünftiges Inserat mit professionellen Fotos schaltet, bekommt in der Regel innerhalb weniger Wochen ernsthafte Anfragen. Hier zahlen Sie für etwas, das Sie mit der richtigen Unterstützung selbst können.
Die dritte Option: der Mittelweg
Zwischen "alles selbst" und "Makler bezahlen" gibt es einen intelligenten Mittelweg: professionelle Vermarktung zum Fixpreis, kombiniert mit Expertenbegleitung durch den Prozess. Genau das ist NoMak: Fotos, Exposé, dokumentierte Markteinwertung und drei Monate Listung auf willhaben, ImmoScout24 und immowelt, zum Fixpreis von 1.800 Euro für Wohnungen bzw. 3.000 Euro für Häuser, unabhängig vom Verkaufspreis. Die Besichtigungen führen Sie selbst durch, aber gut vorbereitet. Auch verhandeln Sie selbst und wissen vorher, wie. Die Ersparnis gegenüber dem klassischen Makler liegt bei 6.000 bis 20.000 Euro, abhängig vom Verkaufspreis.
Eine Kompromisslösung ist das nicht. Für die meisten Privatverkäufer in Österreich ist es schlicht die vernünftigere Entscheidung.
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