Ob Kaufen oder Mieten günstiger ist, hängt vor allem daran, wie lange Sie bleiben. Die Kosten des Kaufs fallen am ersten Tag an, Wertsteigerung und Tilgung wirken über die Jahre. Der Rechner stellt beide Wege nebeneinander und zeigt das Jahr, ab dem der Kauf vorne liegt.
Jahrestabelle anzeigen
| Jahr | Miete / Monat | Kaufen / Monat | Wohnungswert | Restschuld | Vermögen Kauf | Vermögen Miete | Vorteil Kauf |
|---|
Beispielrechnung. Verglichen wird das Vermögen nach einem Verkauf am Ende der Wohndauer: Wohnungswert nach Verkaufskosten und ohne ImmoESt (Hauptwohnsitzbefreiung), abzüglich Restschuld, gegen die Anlage aus Eigenmitteln und monatlicher Ersparnis nach 27,5 % KESt. Ersetzt keine Beratung.
So vergleicht der Rechner
Beide Wege starten mit denselben Eigenmitteln. Wer kauft, steckt sie in Kaufpreis und Nebenkosten und zahlt danach Kreditrate, Rücklage und Reparaturen. Wer mietet, lässt das Geld angelegt und zahlt Miete. Wer im Monat weniger ausgibt, legt den Unterschied an. Am Ende der Wohndauer zählt beim Kauf der Wohnungswert nach Verkaufskosten und Restschuld, beim Mieten das angelegte Geld nach 27,5 Prozent Kapitalertragsteuer (§ 27a Abs. 1 Z 2 EStG). Beim Verkauf der selbst bewohnten Wohnung fällt in der Regel keine Immobilienertragsteuer an (Hauptwohnsitzbefreiung, § 30 Abs. 2 Z 1 EStG).
Die Annahmen
Für die Wertsteigerung setzt der Rechner 3 Prozent pro Jahr an. Wohnungen in Oberösterreich sind 2010 bis 2025 im Schnitt um 4,9 Prozent pro Jahr teurer geworden (Quelle: Statistik Austria, Häuserpreisindex, Bundesländerindizes; bearbeitet: durchschnittliche jährliche Veränderung). Die Miete steigt jährlich mit der Inflation, über 3 Prozent nur zur Hälfte (§ 1 Abs. 2 Z 1 Mieten-Wertsicherungsgesetz). Weil niemand die Zukunft kennt, zeigt der Rechner das Ergebnis auch für einen Prozentpunkt mehr und weniger Wertsteigerung.
Bereit für den nächsten Schritt?
Kostenlose Erstberatung durch einen erfahrenen Immobilienexperten, unverbindlich und innerhalb von 24 Stunden.
Jetzt kostenlos anfragen